Ich bin ein Teil des Ganzen,
weder getrennt noch unabhängig
in meiner Autonomie.

Ich kenne den Frieden,
ich kenne den Krieg,
unvereinbare,
gegenüberstehende Grössen in mir.

Im Kessel des Kampfes
verfaulen die Samen,
Nebel der Wut lassen ihn rosten,
die Luft ist stickig und schwer,
Blitze des Zorns
zertrümmern das Gefäss.
Manche Spritzer des Gebräus
finden andere Kessel,
vermehren sich.

Einige stossen auf Widerstand,
wecken Erinnerungen
an den gegenüberstehenden Teil.

In der Schale des Friedens
gedeiht die Freiheit,
Tränen des Lachens,
Tränen der Trauer
reinigen das Gefäss,
die Luft ist sauber und leicht,
Feuer der Freude
ermuntern zum Tanzen,
schenken Wärme und laden ein.

Den Raum zwischen den Grössen
kann ich füllen,
kann ihn gestalten.
Hier kann ich die Spannungen spüren,
kann mich bewegen,
kann mich entscheiden,
kann ich vermitteln.
Ich kann auch weitergehn.

Ich bin verantwortlich
in meiner Autonomie.